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Förderung

Alleinerziehende mit Betreuungssituation in Hagen überwiegend zufrieden


16. Mai 2012 – Im Februar dieses Jahres fand in den Hagener Familienzentren, Kindertagesstätten und offenen Ganztagsgrundschulen eine Befragung von alleinerziehenden Eltern statt. Hintergrund der Befragung ist die Beteiligung des Fachbereiches Jugend und Soziales der Stadt Hagen am Netzwerk „4 B“.

Der Name steht für ein Projekt, das durch den Europäischen Sozialfond (ESF), die Europäische Union und die Agentur für Arbeit an 102 Standorten bundesweit gefördert wird. In Hagen wird das Projekt von der agentur mark GmbH koordiniert. Die Bezeichnung „4B“ steht dabei  für die vier zentralen Handlungsfelder „Beschäftigungschancen verbessern – Vermittlung optimieren“, „Bildungsberatung – schafft berufliche Perspektiven“,            „Betreuungssituation optimieren“ und „Betriebe gewinnen – betriebliche Rahmenbedingungen gestalten“.

Die anonyme Befragung des Fachbereiches befasste sich mit dem Thema „Betreuungssituation optimieren“. Insgesamt haben 213 alleinerziehende Eltern den Fragebogen beantwortet. Dabei zeigte sich, dass über zwei Drittel der befragten alleinerziehenden Eltern in Hagen mit der Betreuungssituation ihrer Kinder zufrieden sind. Dies ist sehr erfreulich, darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, welchen Spagat alleinerziehende Eltern und letztlich auch ihre Kinder machen müssen, damit Berufstätigkeit und Familie in Einklang gebracht werden können. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, dass  ein sehr hoher Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen zu Notzeiten, Rand- und Ferienzeiten sowie insgesamt zu längeren Betreuungszeiten besteht.

Ausschlaggebend ist dabei auch die jeweilige berufliche Situation, in der sich Alleinerziehende befinden. Die Befragung hat viele interessante Ergebnisse dargelegt, die unter anderem zu der Aufgabe führen, Alleinerziehende stärker als bisher in der Vereinbarkeitsfrage „Familie und Beruf“ zu  unterstützten.

Unter den Teilnehmern der Befragung wurden 70, von Hagener Geschäften und Firmen gestiftete, Preise verlost. Die Gewinner Olaf Rubelt, Vanessa Wischnewski und Linda Ewert hatten darüber hinaus bei einem Brunch mit dem Oberbürgermeister Jörg Dehm die Gelegenheit, ganz persönlich über die Situation von alleinerziehenden Eltern in Hagen zu diskutieren.

Hinweis zum Bild: Emmi Luise Rubelt und Nils Wischnewski durften im Anschluss an den Brunch auf dem Stuhl von Oberbürgermeister Jörg Dehm Platz nehmen. Begleitet wurden sie dabei von (v. li.) Gerd Steuber (Leiter Fachbereich Jugend und Soziales), Olaf Rubelt, Vanessa Wischnewski, Bettina Nehles (agentur mark), Christina Pinho (stellv. Leitung der städt. Kita Amalie-Sieveking), Linda Ewert und Oberbürgermeister Jörg Dehm. (Foto: Michael Kaub/Stadt Hagen)

 

Quelle: Stadt Hagen