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Förderung

Familienfreundlichkeit fängt in den Köpfen an


Um familienfreundliche Unternehmenskultur in der Region ging es gestern in der agentur mark. In den Beiträgen und der anschließenden Diskussion spielten Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit familienfreundlicher Maßnahmen eine zentrale Rolle.

Die Auswahl der Gäste verhieß tiefe Einsichten und eine spannende Diskussion. Eingeladen waren Angelika Schulte, Geschäftsführerin der KB Schmiedetechnik GmbH, Oliver Hermeier, REWE Markt GmbH, Gerd Steuber vom Fachbereich Jugend und Soziales sowie Simone Sturm, Pflegedirektorin bei den Krankenhäusern der Contilia Gruppe.

Eingeladen hatten der Märkische Arbeitsgeberverband und das Netzwerk 4B, in dem sich neben dem MAV die agentur mark, die Stadt Hagen und das Jobcenter Hagen für die Belange von Alleinerziehenden in Hagen einsetzen.     

In ihren Impulsvorträgen betonten Angelika Schulte und Oliver Hermeier, dass familienfreundliche Personalpolitik in den Köpfen beginnen müsse. Auch in ihren Häusern habe man zunächst gegen Widerstände kämpfen müssen. Beide unterstrichen, dass eine familienfreundliche Unternehmenskultur der Schlüssel zur Zufriedenheit der Arbeitnehmer und damit zur Mitarbeiterbindung sei. Dies sei mitentscheidend für den Unternehmenserfolg.

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde deutlich, dass die Vereinbarkeit von Kinderbetreuung, Pflege und Beruf eine der zentralen Herausforderungen künftiger Personalpolitik sein wird. Teilzeitarbeitsplätze, Sonderregelungen im Krankheitsfall oder Kinderbetreuung seien daher geeignete Maßnahmen, um Fachkräfte gewinnen und halten zu können. Viele Unternehmen in Hagen hätten dies bereits erkannt, so Angelika Schulte. „Die sind da sehr pragmatisch, ohne es unbedingt familienfreundliche Personalpolitik zu nennen“, so Schulte.

Gerd Steuber von der Stadt Hagen wies darauf hin, dass sowohl Einzelpersonen als auch Unternehmen sich bei der Stadt in Fragen der Kinderbetreuung beraten lassen könnten: „Es wird sich in fast jedem Fall eine Lösung finden“. Gleichzeitig forderte er Unternehmen zu mehr Engagement auf.

Alle Teilnehmer waren sich darin einig, dass Kindererziehung nicht die Sache von Frauen, sondern eine Angelegenheit der ganzen Familie sei. Es handele sich damit um eine gesellschaftliche Aufgabe. Für die Unternehmen sei eine familienfreundliche Unternehmenskultur auf jeden Fall lohnenswert. Im Hinblick auf den drohenden Fachkräftemangel sei sie möglicherweise sogar entscheidend für den Fortbestand eines Unternehmens.

 

Foto © Andreas Langmann, agentur mark GmbH: Josef Schulte, Leiter Öffentlichkeitsarbeit - Märkischer Arbeitgeberverband  e.V., begrüßte die Gäste und führte durch die Veranstaltung.